Gut gemacht.

“Der Zugführer telefoniert mit der Hotline, ob man den Schaden hier beheben kann.” VIEL GLÜCK, LIEBER ZUGFÜHRER! DU SCHAFFST DAS, TOLLE HOTLINE! Weißt du, Hotline, du wurdest für diesen einen Augenblick geboren: den einen Augenblick, wenn dich ein Zugführer anruft und dir von einem technischen Schaden erzählt, einem Schaden an seinem Zug voller Menschen, die so gerne woanders hin wollen. Das machen Menschen ja, das machte den Menschen so erfolreich: Er ist beweglich. Er wandert. Er erobert. ER BENUTZT WERKZEUGE. Hotlline, du kannst den Menschen ganz Mensch sein lassen! Du kannst dafür sorgen, dass er sich bewegt! Dass er weiterkommt in diesem großen, ungewissen Leben! Dass er´s besser hat! Hotline, wir wissen beide, wie seltsam das war, als der Arzt damals bei deiner Geburt deinen Eltern sagte: „Das … das ist nicht nur die Nabelschnur. Das ist eine Hotline!“ Und deine Elterm ließen sich darauf ein, sie nahmen das Schicksal an, sie fütterten dich mit Glasnudelsuppe, mit Kartoffelfäden und Fadennudelpudding. Und aus dir wurde eine starke, eine wache, eine schlaue Hotline. Du schaffst das, Hotline. Wir alle glauben alle an dich.
„Meine Damen und Herren, wir haben das technische Problem – erstmal – behoben und können unsere Fahrt nun fortsetzen.“
Geliebte Hotline, ich bin so stolz auf dich. Den kleinen Tränenfaden an meinem rechten Auge wische ich jetzt nicht weg.

Mir nach: