Riesendank

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Automatisch generierte Beschreibung

Mein nächstes Projekt beginnt nicht auf der Kabarettbühne. Ich mache woanders weiter. Wenn gewiss sein wird, welche der wenigen letzten Bühnentermine wirklich stattfinden werden, werde ich sie hier und auf meiner Website zeigen. Sollte in Zukunft eine größere Kreation von mir besuchbar oder nach Hause holbar sein, werde ich auf meiner Website, Facebook und Instagram berichten.

Ich danke allen, die mit Hingabe und ungezählten Taten starke Kabarett-, Comedy-, Kleinkunst-Abende ermöglichten. Liebe BühnenmacherInnen, liebe BühnenbesucherInnen: Ihr gabt etwas von euch, damit Menschen einander und sich selbst begegnen konnten.Wenn unser Leben eine Wanderung ist, saß ich mit euch immer mal wieder am Lagerfeuer. Unser Lauschen und Reden und alles, was wir fanden, begleitet mich.

Ich danke allen WeggefährtInnen, von denen ich viel lernen durfte. Ich danke denen, die sich an mich erinnern und behaupten können: Wir haben einander gesehen. Ich danke Heike Siegel für eine ganze Welt, auf die ich nur deuten kann wie ein altes Kind auf einen Kontinent. Ich durfte viel von dir empfangen und lernen, vor allem Vertrauen und Gewissheit. Danke! Ich danke Jo van Nelsen fürs Hingucken mit Herz- und Bodenhaftung.

Ich danke den Menschen, die dem, was ich da machte, eine Chance gaben, bevor es die größeren Bühnen taten. Und ich danke den Menschen in den größeren Bühnen, die einen Abend mit mir wagten. Was wir erschufen, steht, weht und freut mich.

An alle, die mit mir feierwürdige Augenblicke verbrachten, seien es frühe UnterstützerInnen in Berlin bei einem Burger oder Döner nach ner Show, seien es Theatermacher, mit denen ich um 5 Uhr in der Hamburger Wunderbar mal langsam an den Zug um 7 dachte, an alle Ehrenamtlichen, VereinsmacherInnen, ErfinderInnen, Impressarios, die ihr mich in dem empfingt, was ihr mit Liebe und Geduld erschaffen hattet – in der umgebauten Güterhalle, im einst schmucklosen Flachbau, in der Besenwirtschaft, im Spiegelzelt, im ehrwürdigen Kabarett-Tempel: Ich liebe euch Schöpfermenschen, und ich lerne von eurer Art, mit Geduld, Überzeugung und Kassenwart Kultur zu ermöglichen.

Ich danke allen TechnikerInnen. Ihr sitzt immer da hinten oder da oben hinter einem Publikum, das zur Bühne blickt, und ihr habt diesen Abend mit erschaffen und mit Ton und Licht uns alle, Publikum und Künstler hineingelockt in das, was nicht Illusion ist, sondern Entscheidung:

Hier sind wir, in einem dunklen Raum, und da ist ein Licht, und jetzt konzentrieren wir uns mal auf wer weiß was da kommt. Und geheimnisvoll lauscht jeder in sich selbst hinein, und wie wenn im Planetarium die mächtige Maschine Sterne an Wand und Decke wirft, sehen wir auf einmal Erinnerungen, Gefühle, Träume, längst Vergessenes.

Wenn in einem vollen Keller hinter allem Gerümpel eine Spieluhr plötzlich zu spielen beginnt, weil jemand an der Tür rüttelt, dann tut sie das, weil die Erschütterung des Rüttelns an der Kellertür sich durch den Raum fortsetzte, die Spieluhr erreichte und sich so endlich die kleine Spannung auf der Feder im Inneren der Spieluhr entladen konnte.

Ich lauschte mit euch gerne den leisen Tönen aus unseren Kellern.

Ich danke allen MitstreiterInnen und MitgrooverInnen. Let’s jam in a funky place some time again!Mit euren Geschenken darf ich schöner und reicher leben als vor all diesen Erfahrungen. Danke!

Ich wünsche euch Freude, Mut und schöne Entdeckungen auf eurem Weg. Jetzt gerade wünsche ich euch natürlich erst einmal Gesundheit, Kraft, Glück und bald ein freieres Leben. Wenn ihr mir einmal etwas sagen wollt, schreibt mir einfach.

Ich freue mich auf unser Wiedersehen, und sei‘s in der Erinnerung.

Sebastian

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